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2026-04-27

Fragen und Antworten zur Mitgliederversammlung 2026

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Mitgliederversammlung verpasst? Kein Problem! Hier findet ihr die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Mitgliederversammlung 2026 samt Neuwahlen des Vorstands des Obstbauvereins Wattweiler.

Wer wurde in den neuen Vorstand des Vereins gewählt?

Bei der Mitgliederversammlung standen in diesem Jahr turnusgemäß die Neuwahlen des Vorstands für die Legislaturperiode 2026 bis 2028 an. Roland Loch wurde als 1. Vorsitzender einstimmig wiedergewählt. Auch die weiteren Vorstandsämter wurden erfolgreich besetzt. Die Beisitzerinnen und Beisitzer wurden in einer Blockwahl ebenfalls einstimmig gewählt.

1. Vorsitzender: Roland Loch
2. Vorsitzender: Peter Hoffmann
Schriftführer: Andreas Attinger
Kassenwartin: Sandra Loch
Kelterwart: Alfred Pirmann
Beisitzerinnen und Beisitzer: Bernhard Feß, Kirsten Nagel, Karin Golomb, Niklas Wagner, Horst Reitnauer, Christa Reitnauer und Winfried Bäcker
Kassenprüfer: Johan Storm und Almut Seifts

Roland Loch dankte in diesem Zusammenhang auch Herbert Brünisholz für seine Arbeit als Kassenprüfer in den vergangenen Jahren.

Welche Mitglieder wurden für besondere Leistungen geehrt?

Während der Versammlung wurden erneut mehrere Mitglieder für ihr besonderes Engagement im vergangenen Jahr für den Obstbauverein Wattweiler geehrt. Eine Urkunde und einen Gutschein erhielten Kirsten Nagel für ihren Einsatz und ihre Ideen rund um Selbstversorgungsthemen, Andreas Attinger für die Öffentlichkeitsarbeit, Christian Colling für seinen Einsatz bei der Renovierung des Vereinsheims sowie Thomas Bellaire für seine Hilfe bei Arbeitseinsätzen und Renovierungsarbeiten. Darüber hinaus wurden das „Power-Team“ für seinen unermüdlichen Einsatz bei Veranstaltungen wie dem Gartenfrühstück oder Spezial-Events sowie das „E-Team“ für die vielen Arbeitseinsätze im und um das Vereinsheim ausgezeichnet.

Was war 2025 beim Obstbauverein los?

In seinem Rechenschaftsbericht blickte Roland Loch, 1. Vorsitzender des Obstbauvereins Wattweiler, auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Los ging es bereits im Januar mit dem Start der Küchenrenovierung und dem Pflanzen neuer Bäume am Sandrech, nachdem die alten mutwillig beschädigt worden waren. Im Februar folgte der Rückbau des morschen Bodens im Vereinsheim, bevor die Mitgliederversammlung im März wegen der Baustelle im Dorfgemeinschaftshaus stattfinden musste. Dort konnte auch das 900. Vereinsmitglied geehrt werden. Im April lockten ein sehr gut besuchter Veredelungskurs sowie der Natur- und Erlebnistag mit Unterstützung der Reitschule Sternistall, des Kleintierzuchtvereins und des Imkervereins viele Gäste an. Im Mai folgten das Maifest bei tollem Wetter, die Vogelstimmenwanderung und die Kräuterwanderung. Auch im Sommer war viel los: Das Burger-Spezial im Juni brachte mehr als 100 Bestellungen, im Juli fand ein sehr gut besuchter Sommerschnittkurs statt, und im August sorgte das Sommernachtsfest mit Musik von den Eichelhähern für gute Stimmung. Ende August startete außerdem die Keltersaison, die im September eine extrem hohe Nachfrage brachte. Hinzu kamen der Aktionstag „Vom Baum bis ins Glas“ für Familien, ein Fernsehbeitrag über die Kelter sowie ein Fachvortrag von Roland Loch beim städtischen Ferienseminar. Im Oktober beteiligte sich der Verein an der Baumpflanz-Challenge der UBZ, pflanzte erste selbstgezogene Bäumchen und las Birnen, aus denen knapp 35 Liter Schnaps gebrannt wurden. Im November folgten die Abschlussfeier des Kelterteams, die erste Dutch-Oven-Challenge, die Anschaffung einer Drohne und ein Weißwurstfrühstück mit Bier von einem lokalen Brauer. Den Abschluss bildeten im Dezember die Einrichtung von Internet in der Kirschtalhütte, die Weihnachtsfeier und das Weihnachtsfenster.

Wie lief die Keltersaison 2025?

Die Keltersaison 2025 war für den Obstbauverein Wattweiler ein außergewöhnlich starkes Jahr. Bereits Ende August startete das Kelterteam um Alfred Pirmann in die Saison, im September war die Nachfrage dann extrem hoch. Insgesamt wurden rund 50.000 Liter Saft gepresst. Roland Loch dankte dem gesamten Kelterteam ausdrücklich für diese Leistung und zeigte zur Einstimmung der Versammlung einen Beitrag des Saarländischen Rundfunks über die vereinseigene Kelter. Der Beitrag habe schön gezeigt, was das Kelterteam leistet und wie viel Arbeit hinter einer solchen Saison steckt.

Wie ist der Stand in Sachen Renovierung des Vereinsheims?

Die Renovierung der Kirschtalhütte war auch 2025 eines der großen Themen im Vereinsleben. Im Mittelpunkt stand zunächst der Einbau einer neuen Küche. Im Laufe der Arbeiten zeigte sich jedoch, dass der Boden des Vereinsheims an mehreren Stellen morsch war und deshalb deutlich umfangreicher erneuert werden musste als ursprünglich geplant. Dadurch wurde aus der Küchenrenovierung ein größeres Projekt, das den Verein das ganze Jahr über begleitet hat. Gleichzeitig ist Roland Loch überzeugt, dass sich dieser Einsatz lohnt: Die neue Küche und die weiteren Verbesserungen an der Kirschtalhütte sollen künftig ein großer Gewinn für das Vereinsleben sein.

Wie steht es um die Mitgliederzahlen?

Auch bei den Mitgliederzahlen konnte Roland Loch eine positive Entwicklung aufzeigen. Zwar hatte der Verein in den Jahren zuvor durch die Umstellung des Kelterbetriebs auf einen Zweckbetrieb besonders viele neue Mitglieder gewonnen. 2025 zeigte sich aber, dass das Vereinsleben inzwischen weit über die Kelter hinaus wirkt. Laut Roland Loch seien viele Menschen nicht „nur“ wegen der Möglichkeit des Saftpressens eingetreten, sondern aus echtem Interesse am Verein, an den Veranstaltungen und an der Gemeinschaft. Gerade der erfolgreiche Natur- und Erlebnistag an Ostern habe beispielsweise viele Familien angesprochen. Das ist für den Vorstand ein erfreuliches Zeichen: Die Angebote des Obstbauvereins kommen an – und der Verein wird als lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt wahrgenommen.

Wie steht es um die Finanzen des Vereins?

Auch finanziell steht der Obstbauverein laut Roland Loch gut da. In seinem Kassenbericht machte er deutlich, dass der Verein über ein solides Finanzgerüst verfügt. Die gute Keltersaison hat dazu beigetragen, zugleich spielen aber auch die Veranstaltungen eine immer wichtigere Rolle für die Einnahmen. Damit verteilt sich das finanzielle Risiko zunehmend auf mehrere Standbeine und hängt nicht mehr ausschließlich von der Ernte und der Kelter ab. Roland Loch betonte, dass ein gemeinnütziger Verein sein Geld auch wieder zugunsten des Vereins einsetzen müsse. Gleichzeitig seien Rücklagen wichtig, etwa für Keltermaterial, Investitionen oder schlechtere Apfeljahre. Die Kassenprüfer Johan Storm und Herbert Brünisholz bescheinigten Kassenwartin Sandra Loch eine sehr gute Arbeit, sprachen ihre Anerkennung für die saubere und nachvollziehbare Belegführung aus und empfahlen die Entlastung der Vorstandschaft. Die anwesenden Mitglieder folgten dieser Empfehlung ohne Gegenstimme.

Was war sonst noch wichtig?

Ein besonderer Punkt war die Umbenennung des Vereinsheims in „Kirschtalhütte“. Der Name verbindet das Kirschtal rund um das Vereinsheim mit der Kirsche als Symbol des Obstbaus und gibt dem Vereinsheim nun auch sprachlich eine eigene Identität. Außerdem wurde 2025 weiter an der Infrastruktur gearbeitet: In der Kirschtalhütte wurde Internet eingerichtet, und mit der Anschaffung einer Drohne kamen neue Möglichkeiten für die Vereinsarbeit hinzu. Auch die Öffentlichkeitsarbeit spielte erneut eine wichtige Rolle. Die Zugriffszahlen der Website zeigten laut Andreas Attinger, dass sich die Pflege der Website lohnt – vor allem dann, wenn sie aktuell gehalten wird. Darüber hinaus nutzt der Verein weiterhin digitale Kanäle, um Mitglieder und Interessierte über Neuigkeiten, Aktionen und Veranstaltungen zu informieren.

Welche Ziele hat der Vorstand in der vergangenen Legislaturperiode erreicht?

Roland Loch nutzte die Mitgliederversammlung auch für einen Rückblick auf die vergangenen drei Jahre. Zu Beginn der Legislaturperiode hatte der Vorstand unter dem Titel „Tradition und Innovation“ eine Leitlinie entwickelt, die laut Loch zu einem wichtigen roten Faden für die Entwicklung des Vereins wurde. 2023 standen vor allem die Weiterentwicklung der Kommunikation, der Aufbau der Website und der Social-Media-Kanäle, Investitionen und der Start neuer Projekte im Mittelpunkt. 2024 folgten ein neues Logo, die Definition von Grundwerten als Wiedererkennung und Identität des Vereins sowie die Gründung von Interessengemeinschaften. 2025 standen dann die Renovierung der Küche, die Umbenennung des Vereinsheims in „Kirschtalhütte“ und die Durchführung neuer Veranstaltungen im Fokus. Roland Loch zog dazu ein klares Fazit: Aus Mitgliedern seien Fans geworden. Und die vergangenen Jahre hätten gezeigt: „Gemeinsam und mit Spaß ist alles möglich.“

Was plant der Vorstand für die kommende Legislaturperiode?

Für die neue Legislaturperiode möchte der Vorstand auf dem aufbauen, was in den vergangenen drei Jahren entstanden ist. Roland Loch machte deutlich, dass der Verein viele Konzepte für die Zukunft entwickelt, neue Veranstaltungen und Ideen umgesetzt und dabei Traditionelles nicht aus den Augen verloren habe. Nun gehe es darum, diese erfolgreichen Jahre fortzusetzen und neue Konzepte zu entwickeln. Eine mögliche Überschrift für diese Phase könne laut Loch „Fun Factory: Mit Spaß in die Zukunft“ lauten. Der Verein wolle das, was mit viel Arbeit und Fleiß aufgebaut wurde, nun stärker genießen, den Zusammenhalt weiter stärken und Spaß miteinander haben – bei schönen Veranstaltungen, durch neue Ideen und auch durch weitere Investitionen. Wichtig sei es dem Verein außerdem, weiter die Dorfgemeinschaft zu stärken und eine kleine heile Welt zu schaffen, in der Menschen gerne zusammenkommen. Gerade in der heutigen Zeit sei das ein wichtiger Beitrag.

Welche Anregungen gab es aus der Mitgliederversammlung?

Auch Wünsche, Ideen und Anregungen aus der Mitgliedschaft wurden in der Versammlung angesprochen. Thomas Bellaire regte an, über einen überdachten Grillplatz nachzudenken und das alte Häuschen abzureißen. Kirsten Nagel brachte eine bessere Beleuchtung für den Weg zur Hütte ins Gespräch. Alfred Pirmann sprach den Wunsch an, den Ausschank fertigzustellen. Peter Hoffmann schlug außerdem vor, die Kelter außerhalb der Saftsaison auch zum Pressen von Öl zu nutzen, etwa für Walnüsse. Roland Loch erklärte dazu, dass es diese Idee bereits gebe, sie bislang aber zeitlich noch nicht umgesetzt werden konnte. Für die kommende Legislaturperiode könne das ein spannendes Thema sein.

Was betonte Roland Loch in seinem Schlusswort?

In seinem Schlusswort blickte Roland Loch mit viel Dankbarkeit auf die vergangenen Jahre zurück. Der Vorstand habe viel frischen Wind in den Verein gebracht. Nur dadurch sei es möglich gewesen, dass der Obstbauverein heute so gut dastehe und stetig gewachsen sei. Besonders erfreulich sei das viele positive Feedback, das bunte Publikum aus Jung und Alt und die vielen Familien mit Kindern, die inzwischen zu den Veranstaltungen kommen. Dass nun mit Niklas Wagner ein 14-Jähriger als Beisitzer im Vorstand vertreten ist, sei etwas Besonderes für den Verein. Roland Loch dankte dem Vorstand, den vielen Helferinnen und Helfern, den Mitgliedern und den Gästen für das, was gemeinsam entstanden ist. Es tue gut zu sehen, wie viele Menschen neue Ideen einbringen, mithelfen und den Verein lebendig machen. Jetzt gehe es auch darum, das Erreichte zu genießen. Oder, wie Roland Loch es am Ende sagte: „Es lebe die Fun Factory.“

Admin - 20:37:40 @ Neuigkeiten, Organisatorisches | 1 Kommentar

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